Offene Fläche
Der Bestand
Am Anfang steht eine zusammenhängende Fläche innerhalb der vorhandenen Wände. Sie ist groß, aber sie hat nur eine Funktion. Gemessen wird das lichte Maß zwischen den bestehenden Innenkanten.
Der Grundriss zeigt nur die bestehenden Außenwände und eine ungeteilte Fläche.
Neue Wand
Die Trennung
Eine Ständerwand teilt die Fläche. Ihre Lage bestimmt, wie groß die beiden neuen Bereiche werden. Weil sie nichts trägt, ist diese Linie fast frei wählbar, sie muss nur an Boden und Decke sauber anschließen.
Eine schmale neue Wand steht jetzt im Grundriss und teilt die Fläche in zwei Bereiche.
Türöffnung
Der Zugang
In die Wand kommt eine Öffnung mit verstärkten Ständern und einem Sturz. Anschlagseite und Öffnungsrichtung werden vorher festgelegt, denn sie entscheiden darüber, wie sich der Raum später möbliert.
In die neue Wand ist eine Türöffnung eingezeichnet, mit Türblatt und Aufschlagbogen.
Decke
Die zweite Ebene
Eine abgehängte Decke legt eine neue Ebene über den Raum. Darüber liegt Platz für Leitungen und Lüftung, darunter eine glatte Fläche, in der Leuchten sitzen können.
Über dem neuen Bereich liegt ein gestricheltes Raster, das die abgehängte Decke darstellt.
Fertiger Raum
Das Ergebnis
Beplankt, verspachtelt und geschliffen ist aus der Fläche ein Raum geworden. Zwei Bereiche, ein Zugang, eine durchgehende Deckenebene, alles bereit für Anstrich und Bodenbelag.
Beide Bereiche sind als fertige Räume dargestellt, mit Bodenfläche und Raumbezeichnung.